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1.Damen, Ungefährdeter Sieg gegen ersatzgeschwächte Stockelsdorferinnen

31.10.2016

Zu Gast an der Elbe waren am Samstag, den 29.10.2016 die Mädels aus Stockelsdorf, die bereits seit Jahren fester Bestandteil der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sind. Diese Saison scheinen sie sich jedoch zur Wundertüte der Liga zu entwickeln: Eine 35:10 Niederlage gegen den Favoriten aus Todesfelde beantworteten sie am letzten Spieltag mit einem überraschenden Sieg gegen die SC Alstertal/Langenhorn, die ihrerseits als Topfavorit der Liga gehandelt wird.

So wusste man im Herzhorner Lager nicht wirklich, was einen letztlich erwartet. Erschwerend hinzu kam, dass die spielfreie Zeit durch Urlaub und krankheitsbedingte Ausfälle trainingstechnisch nicht optimal genutzt werden konnte.

Pünktlich um 16.30 wurde die Oberligapartie angepfiffen. Die Herzhornerinnen starteten mit einem Auftakt nach Maß, sodass die gegnerische Bank sich bereits beim Stand von 4:0 in der 7. Spielminute gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Die Gastgeberinnen hatten bis zu diesem Zeitpunkt besonders durch eine kompakte Abwehrleistung überzeugt, die durch schnelle Tore über Gegenstöße belohnt wurde. Doch auch nach der Auszeit zeigte sich zunächst kein Bruch im Spiel der Gastgeberinnen, wenngleich einige technische Fehler im Angriff den Gegner mehrmals zum Gegenstoß einluden. Hierbei konnte sich insbesondere Eike  Jankowski im Tor auszeichnen, die ein ganz starkes Spiel bot und mehrere freie Würfe entschärfen konnte. So konnte man den Vorsprung gegen die zugegebenermaßen sichtbar geschwächten Randlübeckerinnen – sie waren mit nur 2 Auswechselspielerinnen angereist – bis zur Halbzeit über 12:4 (22. Spielminute) bis zum 14:6 durch Joele Riedeberger ausbauen.
 
Die Devise für die 2. Halbzeit hieß also Sieg sichern – wie sich herausstellen sollte, gar nicht so leicht umzusetzen, wie der Spielstand es bis dato vermuten ließ. Zunächst schien sich der Spielverlauf so fortzusetzten und man konnte den Vorsprung bis auf 11 Tore in der 44. Minute ausbauen. Dann jedoch verfielen die Steinburgerinnen in alte Muster, im Angriff wurden zu viele Einzelaktionen gesucht und generell glichen die Angriffsbemühen eher Standhandball als einer ansehnlichen Oberligaleistung. Folgerichtig stand es in der 53. Minute 21:14. Nichtsdestotrotz wurde am Ende ein in der Summe ungefährdeter Sieg (Endstand 22:15) eingefahren, wobei 7 geworfene Tore in der 2. Halbzeit bei einem engeren Halbzeitstand diesen sicherlich gekostet hätten. Wenn man sich in Zukunft jedoch auf die erste Halbzeit besinnt, kann dennoch optimistisch in die Zukunft geblickt werden, sodass nächste Woche im „4-Punkteduell“ auf St. Pauli ein Sieg allemal drinnen ist – und auch als Pflichtaufgabe angegangen werden darf.


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